VW-Aufsichtsrat billigt Abbau von weiteren 50.000 Stellen bis 2030
- Ort
- Wolfsburg (konzernweit; Standorte Emden, Zwickau, Hannover, Neckarsulm besonders betroffen) · 🇩🇪 Deutschland
- Unternehmen
- Volkswagen AG
- Branche
- Automobil
- Betroffene MA
- 50.000
Der VW-Aufsichtsrat billigte am Donnerstagabend, 03.09.2026, einstimmig den 'Zukunftsplan 2030' des Vorstands: Zusätzlich zu den bereits 2024 vereinbarten 50.000 Stellen sollen weltweit rund 50.000 weitere Arbeitsplätze wegfallen — etwa die Hälfte davon in Deutschland —, womit sich der Gesamtabbau bis 2030 auf rund 100.000 Stellen summiert; betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. Für die vier Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm gibt es ab 2031–2034 keine wettbewerbsfähige Folgebelegung; laut Betriebsrat ist damit keine Werksschliessung besiegelt, der Vorstand soll bis Mitte 2027 konkrete Lösungen erarbeiten. Geplant sind zudem Investitionen von 135 Mrd. € in Sachanlagen und F&E (2027–2031); Zielrendite 9 % bis 2030 (AFP, 04.09.2026; Personalwirtschaft, 10.09.2026). Massgeblicher Beschluss zur Berichtslage seit Juni 2026 (Eintrag 04211820, dort ohne Zahl). Fortschreibung (26.10.2026): Laut Medienberichten will der Vorstand bei der Marke Volkswagen bis 2030 zusätzlich 12.000 Stellen abbauen und Beschäftigten den freiwilligen Wechsel in eine staatlich geförderte Transfergesellschaft anbieten; Betriebsrat und IG Metall lehnen das ab, Arbeitskämpfe sind ab dem Jahreswechsel möglich. Ob die 12.000 Teil der 50.000 sind, ist offen, die Zahl wird daher nicht gesondert gezählt (Personalwirtschaft, 26.10.2026).
Quelle: de.finance.yahoo.com ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: personalwirtschaft.de ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: 2 unabhängige Quellen · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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