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Schliessungen

VW-Aufsichtsrat stoppt Schliessung von vier deutschen Werken

Ort
Hannover / Zwickau / Emden / Neckarsulm · 🇩🇪 Deutschland
Unternehmen
Volkswagen (vier Werke)
Branche
Automobil
Status
abgewendet

Der VW-Aufsichtsrat hat Konzernchef Blumes Umbauplan ('Group Target Picture') mit der geplanten Schliessung von vier deutschen Werken (Hannover, Zwickau, Emden, Neckarsulm) in der Sitzung vom 09.07. gestoppt: 12 der 20 Kontrolleure stimmten dagegen, Arbeitnehmerseite und das Land Niedersachsen nutzten ihr Vetorecht. Die Schliessungen sind damit vorerst abgewendet; über alternative Sparmassnahmen wird nach der Sommerpause weiterverhandelt. Mehrfach bestätigte Berichtslage (Correctiv, wallstreetONLINE u.a.). UPDATE (24.07.2026): Bei der Halbjahresbilanz — seinem ersten öffentlichen Auftritt seit der Aufsichtsratssitzung — bezeichnete Konzernchef Blume die kursierende Zahl von rund 50.000 weltweit betroffenen Stellen als „theoretische Herleitung“ und bekräftigte, „intelligente Lösungen“ statt Werksschliessungen anzustreben; die vier Standorte bleiben betroffen. Neue Beschlüsse gab es nicht; laut Manager Magazin sollen die Pläne im September erneut vorgelegt werden, zuvor sind Ende August Betriebsversammlungen geplant. UPDATE (04.09.2026): Der Aufsichtsrat billigte den 'Zukunftsplan 2030' mit rund 50.000 zusätzlichen Stellenstreichungen weltweit einstimmig (siehe Layoffs-Eintrag vom 04.09.2026). Für Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm gibt es ab 2031–2034 keine wettbewerbsfähige Folgebelegung; laut Betriebsrat ist damit keine Werksschliessung besiegelt — der Vorstand soll bis Mitte 2027 konkrete Lösungen für die vier Standorte erarbeiten (AFP).

Quelle: correctiv.org ↗ · Archivkopie ↗

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