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Bericht: VW-Vorstand erwägt Abbau von bis zu 100.000 Stellen

Ort
Wolfsburg · 🇩🇪 Deutschland
Unternehmen
Volkswagen
Branche
Automobil

Laut Medienberichten erwägt der VW-Vorstand den Abbau von bis zu 100.000 Stellen (rund 15 Prozent der Konzernbelegschaft) sowie die Schliessung von vier Werken. Hintergrund sind schwache Nachfrage und die verschärfte Konkurrenz chinesischer Hersteller. Update 10.07.2026: Der Aufsichtsrat liess das Sparpaket mit 12:7 Stimmen (Arbeitnehmerseite plus Niedersachsen) durchfallen und vertagte die Entscheidung über Werksschliessungen; Konzernchef Blume will die Neuausrichtung dennoch vorantreiben, die IG Metall mobilisierte mit einem bundesweiten Protesttag. Update 13.07.2026: Konzernchef Blume bezifferte den Umbau erstmals selbst — ohne Änderungen bei den Arbeitskosten stünden laut Intranet-Interview rund 50.000 zusätzliche Stellen weltweit zur Disposition, zusätzlich zu den bereits vereinbarten 50.000 in Deutschland (Berichtslage, u.a. Reuters/Tagesspiegel). Update 13.07.2026: Konzernchef Blume beziffert in einer internen Mitteilung erstmals selbst den möglichen zusätzlichen Abbau auf rund 50.000 Stellen weltweit (zusätzlich zu den bereits vereinbarten 50.000 bis 2030), falls die Arbeitskosten nicht sinken. Update 24.07.2026: Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen bezifferte Finanzvorstand Arno Antlitz den möglichen zusätzlichen Abbau von rund 50.000 Stellen erstmals öffentlich (zuvor nur intern durch Blume kommuniziert) — zusammen mit den bereits vereinbarten 50.000 bis 2030 ergibt das die Grössenordnung von bis zu 100.000. Das operative Ergebnis fiel im ersten Halbjahr um 12 % auf 5,9 Mrd. €, der Nachsteuergewinn um 31 % auf 3,1 Mrd. €; die Umsatzprognose für 2026 wurde von bis zu +3 % auf bis zu −3 % gesenkt. Antlitz nannte die Marge von rund 4 % einen 'Weckruf' für einen zweiten Restrukturierungsschritt; zu Werksschliessungen legte er sich nicht fest (Quellen: CNBC, CNN, AFP/France24, 24.07.2026). Update 04.09.2026: Der Aufsichtsrat billigte den 'Zukunftsplan 2030' einstimmig — rund 50.000 zusätzliche Stellen weltweit bis 2030 (eigener Folgeeintrag vom 04.09.2026, der die Zahl trägt).

Quelle: euronews.com ↗ · Archivkopie ↗

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