Belgien beschliesst schrittweise Ausschreibung des Schienenpersonenverkehrs
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- Der belgische Ministerrat billigt am 18.07.2026 im elektronischen Verfahren die Strategie samt Leitlinien zur Neuordnung des Eisenbahnmarkts nach 2032
Die Verkehrsverträge für den Schienenpersonenverkehr werden zeitlich gestaffelt ausgeschrieben; für Leistungen, die bei Ablauf des Vertrags 2023–2032 noch nicht ausgeschrieben sind, erhält die SNCB einen direkt vergebenen Auslaufvertrag, und eine neue Bundesbehörde soll die Leistungen planen und ausschreiben.
Der belgische Ministerrat hat am 18.07.2026 im elektronischen Verfahren, geleitet von Regierungschef Bart De Wever, auf Vorschlag von Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke die Strategie samt Leitlinien zur Neuordnung des Bahnmarkts gebilligt. Spätestens nach dem Ende des Verkehrsvertrags zwischen Staat und SNCB (2023–2032) sollen die Personenverkehrsleistungen zeitlich gestaffelt ausgeschrieben werden; was bei Vertragsende noch nicht ausgeschrieben ist, soll die SNCB per Direktvergabe in einem Auslaufvertrag erhalten. Vorgesehen sind zudem eine starke Bundesbehörde, die die Verkehrsdienste konzipiert und ausschreibt, sowie Regeln für technische Interoperabilität, Fahrplanabstimmung zwischen öffentlichen und kommerziellen Zügen und einheitliche Tarife und Fahrscheine; Crucke soll Aufbau und Zeitplan der Umsetzung ausarbeiten und noch einmal zur Billigung vorlegen. (LOK Report, 20.07.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
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