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Parlament verweigert Förderung, SBB streicht Nachtzug nach Malmö

· Verkehrspolitik / Nachtzugförderung

Länder
🇨🇭 Schweiz / Dänemark / Schweden
Ereignis
Das Schweizer Parlament gibt die beantragten Fördermittel für den geplanten Nachtzug Basel–Kopenhagen–Malmö definitiv nicht frei; die SBB streicht damit den für April 2026 vorgesehenen Betriebsstart

Ohne Bundesförderung ist ein wirtschaftlicher Betrieb laut SBB nicht möglich (hohe Kosten für Rollmaterial, Trassengebühren und Personal); die seit Anfang November verkauften Billette werden rückerstattet. Pro Bahn Schweiz verweist darauf, dass die CO2-Gesetz-Förderung für internationale Nachtzüge (bis zu 30 Mio. CHF pro Jahr) aus dem Emissionshandel der Luftfahrt stammt und im Rahmen der Sparmassnahmen ab 2027 ganz gestrichen werden soll.

Das Schweizer Parlament hat die beantragten Fördermittel für den neuen Nachtzug Basel–Kopenhagen–Malmö definitiv nicht freigegeben; die SBB gibt den für April 2026 geplanten Betriebsstart deshalb auf. Nachtzüge sind laut SBB nicht rentabel, weil Rollmaterial, Trassengebühren und Personal hohe Kosten verursachen, ohne Bundesförderung sei kein tragbarer Betrieb möglich; der Billettverkauf war Anfang November gestartet, bezahlte Billette werden erstattet. Pro Bahn Schweiz kritisierte im November 2025 die Pläne, die CO2-Gesetz-Mittel für internationalen Bahn- und Nachtzugverkehr (bis zu 30 Mio. CHF jährlich, gespeist aus dem Emissionshandel der Luftfahrt) zu kürzen und ab 2027 ganz zu streichen, und verwies auf Malmö als Drehscheibe nach Skandinavien. Das Datum ist ein Platzhalter: Der Beschlusstag des Parlaments wird nicht genannt, angesetzt ist der Tag der SBB-Mitteilung. (LOK Report, 10.11. und 09.12.2025)

Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗

Weitere Quellen: lok-report.de (10. Nov. 2025) ↗ (Archivkopie ↗)

Beleglage: eine Quelle · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?

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