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Griechenland entschädigt Hellenic Train mit 62 Mio. € für Streckensperren

· Verkehrspolitik / Schienenpersonenverkehr

Länder
🇬🇷 Griechenland
Ereignis
Die griechische Regierung zahlt Hellenic Train nach dem neu geschlossenen Verkehrsvertrag 62 Mio. € für 2025 bestellte Leistungen, die wegen gesperrter Strecken ausfielen

Betroffen sind vor allem durch Unwetter unbefahrbare Strecken in Mittelgriechenland und die Linien in Makedonien und Thrakien. Der Vertrag sieht zudem hohe Vertragsstrafen bei mangelhafter Leistung bis zu einer Kündigungsoption vor und stärkt die Fahrgastrechte: Bei Verspätungen von mehreren Stunden können Reisende bis zum Dreifachen des Fahrpreises zurückfordern.

Auf Grundlage des jüngst abgeschlossenen Vertrags mit dem Bahnunternehmen Hellenic Train überweist der griechische Staat über das Infrastrukturministerium 62 Mio. € für Leistungen, die 2025 bestellt waren, wegen gesperrter Strecken aber ausfielen, vor allem auf unwettergeschädigten Linien in Mittelgriechenland sowie in Makedonien und Thrakien. Der Vertrag enthält zugleich hohe Vertragsstrafen bis hin zu einer Kündigungsmöglichkeit und strengere Fahrgastrechte: Bei Verspätungen von mehreren Stunden können Reisende bis zum Dreifachen des Fahrpreises zurückfordern. Schon im Januar 2026 hatte der Handelsausschuss des Parlaments über die Vertragsänderungen beraten: Hellenic Train erhält weiterhin 50 Mio. € für bestellte defizitäre Verkehre, muss Inbetriebnahme und Personalschulung der bis 2027 erwarteten Züge vom Typ Coradia Stream aber allein bezahlen. (LOK Report, 16.01. und 17.02.2026)

Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗

Weitere Quellen: lok-report.de (16. Jan. 2026) ↗ (Archivkopie ↗)

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