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Italiens AGCM macht RFI-Zusagen für Hochgeschwindigkeitstrassen verbindlich

· Wettbewerbsrecht / Schienenverkehr

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🇮🇹 Italien
Ereignis
Italiens Wettbewerbsbehörde AGCM erklärt die Zusagen des Netzbetreibers RFI zum Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz für verbindlich (Verfahren seit März 2025 wegen mutmasslichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung)

RFI weist einem neuen Anbieter mindestens 18 Trassen auf den Strecken Turin/Mailand/Rom und Turin/Mailand/Venedig zu und garantiert sie zehn Jahre; Trenitalia und Italo müssen Kapazität abgeben. SNCF Voyages Italia will ab September 2027 mit 15 Zügen starten, hält die Zuweisung aber für zu klein.

Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM hat nach einem im März 2025 wegen mutmasslichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung eröffneten Verfahren die Zusagen des Netzbetreibers RFI angenommen und für verbindlich erklärt. RFI weist einem neuen Anbieter mindestens 18 Trassen auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken Turin/Mailand/Rom und Turin/Mailand/Venedig zu, garantiert sie zehn Jahre und passt den Netzzugang zugunsten neuer Marktteilnehmer an; die bisherigen Alleinanbieter Trenitalia und Italo müssen laut Bericht Kapazität abgeben. SNCF Voyages Italia will ab September 2027 mit 15 Zügen starten, was laut einer Bocconi-Studie über 480 Mio. Euro Nutzen pro Jahr und mehr als 4.000 Arbeitsplätze bringen soll; sie hält das Paket aber für zu klein, weil ihr Plan 13 tägliche Rundfahrten vorsieht (9 Turin–Neapel, 4 Turin–Venedig). (LOK Report, 09.03.2026)

Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗

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