Bund und Länder lockern Fahrverbote und Auflagen wegen Niedrigwasser
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- Bund und Länder verständigen sich am 12.08.2026 auf kurzfristige Massnahmen gegen die Folgen des extremen Niedrigwassers an den Bundeswasserstrassen, vor allem am Rhein; Bundesverkehrsminister Bilger hatte am 06.08.2026 in Bonn Binnenschifffahrt, Häfen und Industrie zu einem Spitzengespräch geladen
Mehrere Länder lockern das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw, für Schwertransporte bis 44 Tonnen wird die Aussetzung der Unteilbarkeit der Ladung geprüft, die DB InfraGO stellt zusätzliche Güterzugtrassen auf der rheinparallelen Achse bereit, und für bundesgeförderte Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs gelten bis 30.09.2026 gelockerte Vorgaben, sodass etwa auch Schüttgüter umgeschlagen werden können.
Nach dem Spitzengespräch in Bonn am 06.08.2026 stimmten sich Bund und Länder am 12.08.2026 über weitere kurzfristige Massnahmen ab, um Lieferketten und Produktion bei historisch niedrigen Pegelständen zu sichern. Mehrere Länder lockern für Lkw das Sonn- und Feiertagsfahrverbot, die Autobahn GmbH koordiniert Baustellen zugunsten von Ausweichverkehren, und die DB InfraGO stellt einen Sonderkoordinator und zusätzliche Trassen auf der Rheinachse bereit. Die Generaldirektion Wasserstrassen und Schifffahrt richtete einen Krisenstab für die Ausweichroute über Dortmund-Ems-Kanal und westdeutsches Kanalnetz ein. Mittel- und langfristig treibt der Bund die Abladeoptimierung am Mittelrhein voran, die seit Juli 2026 laut Infrastruktur-Zukunftsgesetz im überragenden öffentlichen Interesse liegt, stellt für den Donauausbau 750 Mio. Euro bereit und will das Förderprogramm für niedrigwasseroptimierte Schiffe fortsetzen, dessen Finanzierung er in die Beratungen zum Haushalt 2027 einbringen will. (LOK Report, 07.08. und 13.08.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: lok-report.de (7. Aug. 2026) ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: eine Quelle · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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