Kosovo übernimmt Verwaltung der Bahnanlagen im Norden des Landes
- Länder
- Kosovo / Serbien
- Ereignis
- Die Verwaltung des Kosovo übernimmt am 28.05.2026 mit Unterstützung der Polizei die Bahnhöfe Zvečan, Leposavić, Leshak und Slatina im Norden des Landes, in denen bisher die serbische Infrastruktura železnice Srbije tätig war; die Infrastrukturgesellschaft Infrakos verwaltet nun alle Anlagen dort
Zwischen siebzig und achtzig Beschäftigte der serbischen Infrastruktura železnice Srbije verloren den Zugang zu ihren Arbeitsplätzen; Serbiens Bauministerium verurteilt den Schritt als einseitig und rechtswidrig, Infrakos will damit das Detailprojekt und die vollständige Inbetriebnahme der Strecke im Norden beschleunigen.
Die kosovarische Verwaltung hat am Morgen des 28.05.2026 die Kontrolle über die Bahninfrastruktur im Norden des Landes übernommen: An den Bahnhöfen Zvečan, Leposavić, Leshak und Slatina wurden Schilder ausgetauscht, die Beschäftigten der serbischen Infrastruktura železnice Srbije mussten die Arbeitsstätten verlassen. Die Infrastrukturgesellschaft Infrakos verwaltet damit alle Anlagen und Grundstücke im Norden und will nach eigenen Angaben die Umsetzung des Detailprojekts und die volle Inbetriebnahme der Strecke beschleunigen, die laut Infrakos zum Korridor X gehört. Serbiens Bauministerium verurteilt das Vorgehen als einseitig und rechtswidrig und sichert den betroffenen Beschäftigten, nach seinen Angaben zwischen siebzig und achtzig, Unterstützung zu; der amtierende kosovarische Innenminister Xhelal Sveçla verweist darauf, dass Gesetze im gesamten Staatsgebiet gelten müssten. (LOK Report, 29.05.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Beleglage: eine Quelle · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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