Spital Oberengadin droht Komplettschliessung wegen Zahlungsnot
- Ort
- Samedan · 🇨🇭 Schweiz
- Unternehmen
- Spital Oberengadin / SGO (Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin)
- Branche
- Gesundheitswesen
- Status
- abgewendet
Spital Oberengadin in Samedan GR (zweitgrößtes Spital Graubündens nach Kantonsspital Chur) in Existenzkrise. SGO droht Ende März 2026 Zahlungsunfähigkeit. Zur Rettung geplante Übernahme durch neue öffentlich-rechtliche Anstalt Sanadura mit 50 Entlassungen. Alternative: Komplettschließung und Liquidation mit Jobverlust für alle 350 Mitarbeitenden und Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung in der Region. Mindestens 7 der 11 beteiligten Oberengadiner Gemeinden müssen bis März zustimmen (Abstimmungen Feb./März 2026). Querverweis: identischer Vorgang wie der layoffs-Eintrag vom selben Tag (Rettungsplan mit 50 Entlassungen; die Komplettschliessung war das Alternativszenario); die Zahl wird dort geführt, hier auf null gesetzt, um Doppelzählung zu vermeiden. Fortschreibung (05.02.2026): Die Komplettschliessung wurde abgewendet: Die Trägergemeinden stimmten Anfang Februar 2026 dem Rettungsplan mit der neuen Anstalt Sanadura zu, das Spital in Samedan wird ab 1. April 2026 von der Spital Oberengadin AG (KSGR-Gruppe) weiterbetrieben (Medinside, 05.02.2026).
Quelle: blick.ch ↗ · Archivkopie ↗
Beleglage: eine Quelle · Archivkopie gesichert · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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