Bulgarien, Griechenland, Rumänien planen gemeinsamen Bahn-Förderantrag
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- Bulgarien, Griechenland und Rumänien vereinbaren bei einem ersten Arbeitstreffen mit der EU-Kommission, gemeinsam eine Finanzierung für die Modernisierung der Bahnlinie Thessaloniki–Sofia–Bukarest zu beantragen
Die EU-Kommission stellt Mittel aus der Fazilität Connecting Europe für trilaterale Projekte in Aussicht, die bis 2030 umsetzbar sind, wenn die gemeinsamen Anträge bis Mitte September 2026 vorliegen; Bulgarien nennt eine dritte Donaubrücke zwischen Ruse und Giurgiu als erste Priorität.
Bulgarien, Griechenland und Rumänien wollen für die Modernisierung der Bahnlinie Thessaloniki–Sofia–Bukarest gemeinsam eine EU-Finanzierung beantragen und Planung, Genehmigung und Bau synchronisieren; das ging aus einem ersten Arbeitstreffen mit der EU-Kommission Ende Januar 2026 hervor, das an ein im Dezember 2025 unterzeichnetes Memorandum zum neuen Korridor anknüpfte. Die Kommission stellt Mittel aus der Fazilität Connecting Europe für trilaterale Vorhaben in Aussicht, die bis 2030 umsetzbar sind, wenn die Anträge bis Mitte September 2026 eingehen. Bulgariens Vizepremier Grozdan Karadžov nannte als Prioritäten eine dritte Donaubrücke zwischen Ruse und Giurgiu, die bis Juni 2026 geplante Instandsetzung der alten Donaubrücke 1 samt Elektrifizierung eines 11 km langen Abschnitts ab Ruse (Auftragnehmer bis Jahresende), Vorstudien für zwei weitere Donaubrücken und die Wiederaufnahme der Zugverbindung Sofia–Thessaloniki im nächsten Jahr, zehn Jahre nach dem letzten Direktzug. (LOK Report, 02.02.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
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