Bayern, Südtirol und Trentino prüfen variable Maut am Brenner
- Länder
- 🇩🇪 Deutschland / Italien
- Ereignis
- Bayern, Südtirol und das Trentino beginnen im Mai 2026 mit einem Auftakttreffen ihrer Arbeitsgruppe eine gemeinsame Studie zur Machbarkeit einer zeitlich gestaffelten Gütermaut am Brenner (Meldung vom 27.05.2026)
Die Studie soll noch 2026 klären, ob eine zeitlich gestaffelte Maut technisch, rechtlich und wirtschaftlich umsetzbar ist und Güterverkehr aus den Spitzenzeiten verlagern und die Brennerautobahn entlasten kann; erste Simulationen zeigen, dass deutlich höhere Spitzenmauten Fahrten in diesen Zeiten abhalten. Die Überlegungen zu einem digitalen Slot-System ruhen wegen der Klage Italiens gegen die Verkehrsbeschränkungen des Landes Tirol.
Die drei Regionen Bayern, Südtirol und Trentino arbeiten seit Mai 2026 gemeinsam an einer Studie, ob eine nach Tageszeit gestaffelte Maut für Gütertransporte am Brenner machbar ist; die Ergebnisse sollen noch im Jahr 2026 vorliegen. Geprüft wird, ob sich das Modell technisch, rechtlich und wirtschaftlich umsetzen lässt, wie es verkehrlich wirkt und welche Folgen für Verkehrsfluss, Umwelt und Wirtschaft zu erwarten sind; das Prinzip sind höhere Mautsätze in Spitzenstunden und niedrigere in ruhigen Zeitfenstern, damit Transporte aus den Spitzen ausweichen. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hält Blockabfertigung und Nachtfahrverbote nicht für Lösungen, Südtirols Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider verlangt abgestimmte grenzüberschreitende Massnahmen; ein digitales Slot-System ruht wegen der Klage Italiens gegen Tiroler Verkehrsbeschränkungen. (LOK Report, 27.05.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Beleglage: eine Quelle · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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