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Norwegen legt Rahmen für künftige Bahnverträge fest: keine Direktvergabe

· Verkehrspolitik / Schienenpersonenverkehr

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🇳🇴 Norwegen
Ereignis
Das Verkehrsministerium gibt der Eisenbahnbehörde Jernbanedirektoratet am 17.09.2026 Leitlinien für die künftigen Verträge zur Beschaffung des Schienenpersonenverkehrs vor; eine Direktvergabe ist nach den 2021 übernommenen Regeln des vierten EU-Eisenbahnpakets nicht mehr möglich

Mehrere Bahnunternehmen müssen künftig im Wettbewerb um das Zugangebot antreten; der Zuschnitt in die drei Pakete Süd, Nord und West bleibt wie bisher, der Staat stellt Anforderungen an Qualität, Instandhaltung und Arbeitnehmerrechte der Bieter, und die Gewerkschaften werden über eine Referenzgruppe angehört.

Am 17.09.2026 erhielt die Eisenbahnbehörde Jernbanedirektoratet vom Verkehrsministerium die Leitlinien für künftige Verkehrsverträge im Schienenpersonenverkehr. Die Regierung hätte die auslaufenden Verträge am liebsten direkt vergeben, doch die 2021 übernommenen Regeln des vierten EU-Eisenbahnpakets lassen das nicht mehr zu, sodass mehrere Bahnunternehmen im Wettbewerb antreten müssen; der Zuschnitt in die drei Pakete Süd, Nord und West bleibt wie bisher, der Staat will Anforderungen an Qualität, Instandhaltung und Arbeitnehmerrechte der Bieter stellen und die Gewerkschaften über eine Referenzgruppe einbinden. Verkehrsministerin Kamzy Gunaratnam, seit 11.09.2026 Nachfolgerin von Jon-Ivar Nygård, kündigte für dieses Jahr ein genauer gefasstes Mandat für die Eisenbahnbehörde an. (LOK Report, 21.09.2026)

Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗

Weitere Quellen: regjeringen.no ↗ (Archivkopie ↗) · regjeringen.no ↗ (Archivkopie ↗)

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