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Verkehrsministerkonferenz beschliesst Preisindex für Deutschlandticket

· Verkehrspolitik / Öffentlicher Nahverkehr

Länder
🇩🇪 Deutschland
Ereignis
Die Verkehrsministerkonferenz beschliesst am 25. und 26.03.2026 in Lindau einen Preisindex für das Deutschlandticket und fordert vom Bund höhere Regionalisierungsmittel sowie den Ausgleich der Mehrbelastungen aus dem EuGH-Urteil zu den Trassenpreisen

Der Ticketpreis folgt künftig einem Kostenindex (Personal 55 %, Energie 20 %, allgemeine Kosten 25 %), in den die Zuschüsse von Bund und Ländern (je 1,5 Mrd. Euro) einfliessen und der ab 2028 bei Mengenwachstum gedämpft wird; die Länder beziffern den Mehrbedarf bei den Regionalisierungsmitteln für 2026–2031 auf 14 Mrd. Euro und drohen sonst mit Zugabbestellungen.

Die Verkehrsministerkonferenz hat am 25. und 26.03.2026 in Lindau beschlossen, den Preis des Deutschlandtickets künftig über einen Kostenindex zu bestimmen, der Personal-, Energie- und allgemeine Kosten im Verhältnis 55 : 20 : 25 abbildet; der Index soll ab 2026 jährlich bis spätestens 30.09. für das Folgejahr erscheinen, die Zuschüsse von Bund und Ländern (je 1,5 Mrd. Euro) gehen über einen Wertfaktor ein, und ab 2028 dämpft ein Faktor den Preisanstieg bei Mengenwachstum. Zugleich verlangen die Länder vom Bund eine dauerhafte Erhöhung der Regionalisierungsmittel (Mehrbedarf 2026–2031 laut Bund-Länder-Kommission 14 Mrd. Euro, ohne EuGH-Urteil und Sicherheitskosten) und den vollen Ausgleich der Mehrbelastungen aus dem EuGH-Urteil zur Trassenpreisbremse für 2025 und 2026, andernfalls müssten Nahverkehrszüge abbestellt werden. Weitere Beschlüsse lehnen Zugstreichungen zur Entlastung der grossen Schienenknoten ab, fordern verlässliche Planung der Generalsanierungen und unterstützen eine Reform der Fahrschulausbildung (LOK Report, 26.03.2026).

Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗

Weitere Quellen: link2.bayern ↗ (Archivkopie ↗)

Beleglage: 2 unabhängige Quellen · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?

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