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Frankreich fördert Ausbau von fünf Häfen für schwimmende Windkraft

· Energie / Offshore-Wind

Ort
Cherbourg, Brest, Nantes–Saint-Nazaire, Port-la-Nouvelle, Marseille-Fos · 🇫🇷 Frankreich
Projekt
France 2030 — Ausbau von fünf Häfen für schwimmende Offshore-Windkraft (Cherbourg, Brest, Nantes–Saint-Nazaire, Port-la-Nouvelle, Marseille-Fos)
Investition
rund 260 Mio. € Staatszuschuss, hebelt knapp 1 Mrd. € Gesamtinvestition
Status
Förderentscheidung getroffen, Hafenausbauten in Vorbereitung

Die französische Regierung wählte am 30.07.2026 im Rahmen von France 2030 (Abwicklung durch die ADEME) fünf Häfen aus, die zusammen knapp 260 Mio. € Zuschuss erhalten, um ihre Infrastruktur für Fertigung, Montage und Verschiffung schwimmender Offshore-Windkraftanlagen zu ertüchtigen. Für Cherbourg etwa sind 10,5 Mio. € ADEME-Mittel bei 30 Mio. € Gesamtinvestition vorgesehen. Die Förderung soll insgesamt knapp 1 Mrd. € an Investitionen anstossen und ein Netz sich ergänzender Industriestandorte an Atlantik-, Kanal- und Mittelmeerküste schaffen; Hintergrund ist das französische Ziel von 6 GW schwimmender Windkraft bis 2040. Angekündigt am 30.07.2026. Fortschreibung (21.08.2026): Die Zuschüsse verteilen sich auf Marseille-Fos (82,3 Mio. €, Projekt DEOS, 303 Mio. € Gesamtkosten), Nantes–Saint-Nazaire (knapp 60 Mio. €, Projekt Éole), Brest (58 Mio. €, InFloW), Port-la-Nouvelle (48 Mio. €, NOUVEOL) und Cherbourg (10,5 Mio. €, Kai Flamands 0). In Fos soll der Bau Anfang 2028 beginnen und die Anlagen zwischen Ende 2029 und Mitte 2030 schrittweise übergeben werden, Port-la-Nouvelle zielt auf 2030; für die übrigen Häfen nennt die Quelle keinen Termin. Das Datum 31.12.2030 ist deshalb ein Platzhalter für das Zieljahr 2030 (offshoreWIND.biz, 21.08.2026).

Quelle: offshorewind.biz ↗ · Archivkopie ↗

Weitere Quellen: offshorewind.biz (21. Aug. 2026) ↗ (Archivkopie ↗)

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