EU-Kommission verhängt 890-Mio.-€-Busse gegen Google
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- EU-Kommission verhängt 890-Mio.-€-Geldbusse gegen Google — erste DMA-Strafe gegen den Konzern
Bislang höchste Einzelbusse unter dem Digital Markets Act: 460 Mio. € für Selbstbevorzugung eigener Dienste in der Google-Suche, 430 Mio. € für Anti-Steering-Beschränkungen im Google Play Store. Google muss die Verstösse abstellen.
Die EU-Kommission hat am 23.07.2026 gegen Google eine Geldbusse von insgesamt 890 Mio. € verhängt. 460 Mio. € entfallen darauf, dass Google eigene Dienste (Shopping, Hotels, Verkehr, Sportergebnisse) in den Suchergebnissen prominenter und mit zusätzlichen Darstellungselementen platzierte als konkurrierende Angebote; 430 Mio. € auf Beschränkungen im Play Store, die App-Entwickler daran hinderten, Nutzer frei auf günstigere Angebote ausserhalb des Stores hinzuweisen. Die Kommission ordnete an, die Zuwiderhandlungen zu beenden. Nach Berichterstattung (CNBC, TechTimes) hat Google dafür 60 Tage Zeit, andernfalls drohen Zwangsgelder; diese Frist ist in der Mitteilung der Kommission selbst nicht ausgewiesen und daher als Berichtslage zu werten. Fortschreibung (08.09.2026): Google rollte am 08.09.2026 EU-weit ein überarbeitetes Suchergebnis-Layout aus, um der Abstellungsanordnung zum Teilbetrag von 460 Mio. € (Selbstbevorzugung in der Suche) nachzukommen. Zuoberst erscheint nun ein spezialisierter Vergleichsdienst, darunter zwei Wettbewerber mit geringerem Detailgrad; Karussells für Hotels, Airlines und Restaurants zeigen keine Live-Preise und keine Echtzeit-Verfügbarkeit mehr. Google selbst bezeichnet den Schritt als grössten Qualitätsverlust seiner Suche in 29 Jahren (PYMNTS/CPI, 08.09.2026).
Quelle: digital-markets-act.ec.europa.eu ↗ · Archivkopie ↗
Beleglage: eine Quelle · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Archivkopie gesichert · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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