Schweden halbiert Monatskartenpreise im Nahverkehr mit 6,5 Mrd. SEK
- Länder
- 🇸🇪 Schweden
- Ereignis
- Die schwedische Regierung beschliesst am 26.06.2026 die Verordnung, nach der Regionen ab dem 01.07.2026 Monatskartenpreise im öffentlichen Nahverkehr halbieren können und dafür vom Staat einen Ausgleich der entgangenen Einnahmen bekommen
Rund 6,5 Mrd. SEK (ca. 600 Mio. Euro) stehen bereit; die Monatskarten kosten bis zum 31.12.2026 nur 50 % des am 01.05.2026 festgelegten Preises, auch für Fahrten in die erste Tarifzone eines Nachbarlands. Anlass sind laut Regierung die infolge des Kriegs im Iran und der Sperrung der Strasse von Hormus stark gestiegenen Kraftstoffpreise; die Umweltbehörde prüft und zahlt aus.
Mit der Verordnung vom 26.06.2026 setzt die Regierung die Halbierung der Monatskartenpreise im Nahverkehr um: Regionale Verkehrsverbünde, die ihre Monatskarten zwischen dem 01.07. und dem 31.12.2026 zum halben Preis des Stichtags 01.05.2026 verkaufen, erhalten vom Staat einen Ausgleich der Einnahmeausfälle, bemessen an den tatsächlich verkauften Karten. Dafür stehen rund 6,5 Mrd. SEK (ca. 600 Mio. Euro) bereit, die Umweltbehörde prüft und zahlt aus; der ermässigte Tarif gilt landesweit und in der ersten Tarifzone eines Nachbarlands, etwa für Pendler nach Kopenhagen. Anlass sind die infolge des Kriegs im Iran und der Sperrung der Strasse von Hormus stark gestiegenen Kraftstoffpreise, auf die die Regierung zuvor schon mit niedrigeren Steuern auf Benzin und Diesel reagiert hatte. (LOK Report, 02.07.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
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