Bundesnetzagentur genehmigt Trassenpreise 2026, Güterverkehr plus 5,8 %
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- Die Bundesnetzagentur genehmigt am 12.12.2025 die Trassenentgelte 2026 der DB InfraGO: im Schnitt plus 2,4 %, im Güterverkehr plus 5,8 %, im Nahverkehr plus 3 %, im Fernverkehr minus 1,2 %
Eisenbahnverkehrsunternehmen zahlen ab dem 14.12.2025 im Schnitt 2,4 % mehr für die Nutzung des DB-Netzes, statt rund 16 %, die die DB InfraGO beantragt hatte; im Güterverkehr blieb der befürchtete Anstieg von bis zu 35 % aus. Die Kostenobergrenze liegt bei 6,991 Mrd. Euro (beantragt: 9,290 Mrd. Euro), und der Bund stellt 2026 für die Trassenpreisförderung 265 Mio. Euro bereit.
Am 12.12.2025 hat die Bundesnetzagentur die Trassenentgelte der DB InfraGO für das Netzfahrplanjahr ab 14.12.2025 genehmigt: im Mittel rund 2,4 % mehr (beantragt waren rund 16 %), im Güterverkehr etwa 5,8 %, im Nahverkehr 3 % und im Fernverkehr rund 1,2 % weniger. Möglich machte das ein Gesetz zur Abmilderung des Trassenentgeltanstiegs (Bundestagsbeschluss vom 13.11.2025): Der Zinssatz auf das Eigenkapital der DB wird darin auf 1,9 % festgeschrieben (bisher 5,2 %), was 2026 rund 75 Mio. Euro entlastet; hinzu kamen weitere Bundesmittel für Instandhaltung, und die Kostenobergrenze beträgt 6,991 Mrd. Euro statt der von der DB InfraGO angestrebten 9,290 Mrd. Euro. Güterbahnen und VDV begrüssten das Ergebnis, der Beschluss war aber noch nicht bestandskräftig, und ein EuGH-Urteil zur Trassenpreisbremse im Nahverkehr (für das erste Halbjahr 2026 erwartet) sowie die Trassenpreisreform standen noch aus. (LOK Report, 14.11., 12.12. und 16.12.2025)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: bundesnetzagentur.de ↗ (Archivkopie ↗) · lok-report.de (12. Dez. 2025) ↗ (Archivkopie ↗) · lok-report.de (12. Dez. 2025) ↗ (Archivkopie ↗) · lok-report.de (14. Nov. 2025) ↗ (Archivkopie ↗)
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