DB-Cargo-Chef hält Sanierung ohne massiven Stellenabbau für unmöglich
- Ort
- Berlin · 🇩🇪 Deutschland
- Unternehmen
- DB Cargo (Deutsche Bahn Frachtsparte)
- Branche
- Logistik
- Betroffene MA
- 6.000
Der neue Chef der krisengeplagten Bahn-Frachtsparte DB Cargo hält eine Sanierung ohne massiven Stellenabbau nicht für möglich. DB Cargo ist die größte Güterbahn Europas und kämpft seit Jahren mit strukturellen Problemen, Ertragseinbrüchen und fehlendem Investitionsstau. Eine tiefgreifende Restrukturierung wird als unvermeidlich eingestuft. Fortschreibung (01.03.2026): Laut Deutscher Bahn haben die Aufsichtsgremien der Güterbahn und des Konzerns den Sanierungsweg gebilligt; der Plan sieht rund 6.000 Stellen weniger vor, sozialverträglich umgesetzt, und über Betriebskonzepte und einzelne Standorte wird erst nach Abschluss des Gutachtens mit der Interessenvertretung verhandelt (Meldung vom 19.02.2026). Am 01.03.2026 meldete die Bahn, die EU-Kommission habe das Sanierungsgutachten positiv bestätigt, damit seien die Finanzierung und der von Bernhard Osburg (Vorstand) vorgelegte Restrukturierungsplan bis 2030 gesichert; im europäischen Geschäftsfeld mit rund 25.000 Arbeitsplätzen sollen bis 2030 etwa 19.000 dauerhaft erhalten werden (LOK Report, 19.02. und 01.03.2026; zweite Quelle: trans.info, 27.03.2026).
Quelle: nachrichten.at ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: lok-report.de (1. März 2026) ↗ (Archivkopie ↗) · lok-report.de (19. Feb. 2026) ↗ (Archivkopie ↗) · trans.info ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: 3 unabhängige Quellen · Archivkopie gesichert · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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