Trafikverket senkt Trassengebühren für Güterzüge ab 2028 um 20 Prozent
- Länder
- 🇸🇪 Schweden
- Ereignis
- Trafikverket beschliesst am 30.04.2026, die Trassengebühren zum Fahrplan 2028 zu ändern: Güterzüge zahlen rund 20 % weniger, Personenzüge rund 15 % mehr
Grundlage ist eine neue Studie zu den direkten Kosten des Zugverkehrs; die Gebühren finanzieren etwa 15 % der Kosten für Betrieb und Instandhaltung der Bahn, der Rest stammt aus Steuermitteln. Bei voller Weitergabe würden Fahrkarten um weniger als 1 % teurer, für die Industrie sinken die Transportkosten, und mehr Güter könnten von der Strasse auf die Schiene wechseln.
Die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket hat am 30.04.2026 beschlossen, die Trassengebühren mit dem Fahrplan 2028 zu ändern: Für Güterzüge sinken sie um etwa 20 %, für Personenzüge steigen sie um etwa 15 %. Grundlage ist eine Studie mit besseren Daten und Methoden zu den direkten Kosten des Zugverkehrs, die auf einen Regierungsauftrag vom Juni 2024 zurückgeht; die Einnahmen finanzieren rund 15 % der Kosten für Betrieb und Instandhaltung der Bahn, 85 % kommen aus Steuermitteln. Bei voller Weitergabe der höheren Gebühr stiegen die Ticketpreise um weniger als 1 %, und auch nach der Anhebung liegen die Gebühren für Personenzüge deutlich unter dem Niveau vor 2025. (LOK Report, 04.05.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: trafikverket.diva-portal.org ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: 2 unabhängige Quellen · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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