Schweden stellt 30 Mrd. SEK für verteidigungsrelevante Verkehrswege bereit
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- Die schwedische Regierung kündigt im Frühjahrshaushalt an, 30 Mrd. SEK für Verkehrsinfrastruktur bereitzustellen, die die Gesamtverteidigung in den Jahren 2026 bis 2034 stärken soll, und hebt die Inlandsbanan als vorrangig zu modernisierende Strecke hervor
Die Mittel stammen aus den 300 Mrd. SEK für zivile und militärische Verteidigung, auf die sich alle acht Reichstagsparteien Ende März 2026 verständigt haben; vorgesehen sind Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen, Abbau des Wartungsrückstands, Dreiecksgleise, Doppel- und Ausweichgleise, längere Züge und höhere Tragfähigkeit. Inlandsbanan AB begrüsst die Priorisierung, die konkreten Massnahmen legt die Regierung erst noch fest.
Die Regierung hat in ihrem Frühjahrshaushalt, den sie in der Woche vor dem 20.04.2026 vorstellte, die Eisenbahn als kritische Infrastruktur für Zivilschutz, Krisenvorsorge und Gesamtverteidigung hervorgehoben und will für 2026–2034 insgesamt rund 30 Mrd. SEK (ca. 2,8 Mrd. Euro) bereitstellen, die aus den Ende März 2026 von allen acht Reichstagsparteien vereinbarten 300 Mrd. SEK für Verteidigungsinvestitionen stammen. Besonders herausgestellt wird die Inlandsbanan, die laut Infrastrukturminister Andreas Carlson auch die Streitkräfte ausdrücklich erwähnt haben; Ziel sind Robustheit, Redundanz und Kapazität, etwa durch Abbau des Wartungsrückstands, Dreiecksgleise, mehr Doppel- und Ausweichgleise, längere Züge und höhere Tragfähigkeit. Inlandsbanan AB begrüsst die Priorisierung und erwartet die Konkretisierung der Massnahmen. (LOK Report, 20.04.2026; zweite Quelle: Altinget, 14.04.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: altinget.se ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: 2 unabhängige Quellen · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Archivkopie gesichert · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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