Ukraine bestellt Fernverkehr per PSO-Modell, 310 Mio. Euro für 2026
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- Das ukrainische Ministerkabinett führt einen experimentellen Mechanismus für staatlich bestellte innerstaatliche Fernverkehrsleistungen im Personenverkehr ein, als stufenweisen Wechsel hin zum PSO-Modell der EU; für 2026 sind rund 310 Mio. EUR (16 Mrd. UAH) vorgesehen
Der Staat erstattet Ukrzaliznycja den Unterschied zwischen Selbstkosten und sozialverträglichen Fahrpreisen; die Selbstkosten einer Fahrt liegen im Schnitt beim Dreifachen des Ticketpreises und darüber. Das Geld fliesst vierteljährlich im Voraus, die staatliche Rechnungsprüfung DASU kontrolliert die Ausgaben, auch Fahrten im Januar und Februar 2026 werden finanziert.
Die ukrainische Regierung führt für 2026 versuchsweise ein Bestellmodell für den innerstaatlichen Fernverkehr nach europäischem Vorbild ein (PSO): Der Staat erstattet der Staatsbahn Ukrzaliznycja den Unterschied zwischen den Selbstkosten und den sozialverträglichen Fahrpreisen, wobei die Kosten einer Fahrt im Mittel über dem Dreifachen des Fahrscheinpreises liegen. Das Auftragsvolumen für 2026 liegt bei 16 Mrd. UAH (rund 310 Mio. Euro) und deckt die wichtigsten Fernstrecken; gezahlt wird vierteljährlich im Voraus, rückwirkend auch für Januar und Februar 2026, und die staatliche Rechnungsprüfung DASU prüft die Ausgaben von Anfang an. Ziel ist, Ukrzaliznycja zu entlasten und Quersubventionen zwischen den Verkehrssparten schrittweise zu beenden. (LOK Report, 26.02.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
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