Slowenien bricht Vergabe für Bohinj-Bahn mangels EU-Mitteln ab
- Länder
- 🇸🇮 Slowenien
- Ereignis
- Die slowenische Infrastrukturdirektion beendet das Vergabeverfahren für den Ausbau der Bohinj-Bahn (Strecke Nr. 70, Teilstücke Bled Jezero–Bohinjska Bela und Bohinjska Bela–Nomenj) ohne Vertragsunterzeichnung
Wegen der Frist des Aufbau- und Resilienzplans (August 2026) lassen sich die vorgesehenen 48,4 Mio. Euro EU-Mittel nicht mehr abrufen; der Zuschlag an VOC Celje und IMP über rund 79,8 Mio. Euro (inkl. MwSt.) wird nicht umgesetzt. Die Bohinj-Bahn bleibt Entwicklungspriorität, die nächsten Schritte hängen von neuen Finanzmitteln und einem angepassten Zeitplan ab.
Die slowenische Direktion für Infrastruktur hat das Vergabeverfahren für den Ausbau der Bohinj-Bahn beendet, ohne einen Vertrag zu unterzeichnen; es ging um die Teilstücke Bled Jezero–Bohinjska Bela und Bohinjska Bela–Nomenj der Strecke Nr. 70. Der im September 2025 an VOC Celje und IMP vergebene Auftrag (rund 79,8 Mio. Euro inkl. MwSt.) wäre wegen der Nachprüfung bis Ende Dezember und der neunmonatigen Bauzeit erst nach der Frist des Aufbau- und Resilienzplans (August 2026) fertig geworden, wodurch 48,4 Mio. Euro EU-Mittel entfielen und eine Finanzierungslücke entstand. Das Projekt bleibt eine Entwicklungspriorität; über das weitere Vorgehen wird nach Sicherung der Finanzmittel und Anpassung des Zeitplans entschieden. (LOK Report, 15.01.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Beleglage: eine Quelle · Wie gut belegt ist Eurotrack?
Mehr aus: 🇸🇮 Slowenien