Norwegen vergibt Sørlandsbanen ohne Ausschreibung an Vy statt Go-Ahead
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- Das Verkehrsministerium vergibt den Personenverkehr auf Sørlandsbanen und Arendalsbanen nach dem Vertragsende von Go-Ahead im Dezember 2027 direkt an Vy, vorerst für fünf Jahre; Go-Ahead kündigt den Rückzug aus Norwegen nach 2027 an
Vy erhält den Betrieb ohne Wettbewerb und soll bessere Pünktlichkeit, zusätzliche Halte in Telemark, Reservezüge und drei neue Fernzüge von Stadler bieten; Go-Ahead macht trotz 500 Mio. NOK Staatszuschuss 530 Mio. NOK Verlust geltend und steigt nach 2027 aus.
Norwegens Verkehrsministerium hat unter Minister Jon-Ivar Nygård entschieden, nach dem Vertragsende von Go-Ahead im Dezember 2027 die Reisezüge auf Sørlandsbanen (Oslo–Stavanger) und Arendalsbanen direkt an Vy zu vergeben, vorerst für fünf Jahre und ohne Ausschreibung; ein früherer Wechsel scheiterte an rechtlichen Hürden. Die am 30.04.2026 vorgestellten Pläne sehen bessere Pünktlichkeit, zusätzliche Halte in Telemark, Reservezüge und drei neue Fernzüge von Stadler vor. Go-Ahead, seit 2019 Betreiber von Sørlandsbanen, Arendalsbanen und Jærbanen, kündigte laut Meldung vom 08.06.2026 den Rückzug aus Norwegen nach 2027 an: Trotz 500 Mio. NOK Staatszuschuss macht das Unternehmen 530 Mio. NOK Verlust geltend, und zwischen September 2025 und Februar 2026 fielen über 1.000 Fahrten wegen Fahrzeugstörungen aus. (LOK Report, 05.05. und 08.06.2026)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: lok-report.de (8. Juni 2026) ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: eine Quelle · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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