Frankreich führt Videokonferenzplattform Visio bei 200.000 weiteren Nutzern ein
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- 🇫🇷 Frankreich
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- Französische Regierung / Frankreich
Frankreich verfügt die Einführung der Videokonferenzplattform Visio für alle Behörden bis zum Jahr 2027. Dies ist Teil der Strategie, sich von außereuropäischen Softwareanbietern (Zoom, MS Teams) unabhängig zu machen. Ziel: Datensicherheit stärken, strategische Abhängigkeiten reduzieren und Kosten sparen. Geschätzte Einsparungen: ca. 1 Million Euro pro Jahr pro 100.000 Nutzer, die lizenzpflichtige Lösungen verlassen.
Visio wurde bereits vor einem Jahr in experimenteller Form eingeführt und hat bislang 40.000 regelmäßige Anwender. Mit der neuen Verfügung wird die Software bei 200.000 weiteren Nutzern eingeführt (Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung, gesetzliche Krankenversicherung, Generaldirektion für öffentliche Finanzen, Verteidigungsministerium). Gehostet wird die Software bei Outscale (Tochterunternehmen von Dassault Systèmes). Transkriptionsfunktion wird von KI des Start-ups Pyannote unterstützt. Echtzeituntertitel durch KI-Labor Kyutai ab Sommer 2026 geplant. Entwickelt in Zusammenarbeit mit französischer Cybersicherheitsbehörde.
Quelle: golem.de ↗ · Archivkopie ↗
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