Griechenland, Bulgarien, Rumänien unterzeichnen Bahn- und Strassenabkommen
- Länder
- 🇬🇷 Griechenland / Bulgarien / Rumänien
- Ereignis
- Die Verkehrs- bzw. Infrastrukturminister Griechenlands, Bulgariens und Rumäniens unterzeichnen ein Abkommen, das Bau bzw. Ausbau einer hochwertigen Bahn- und Strassenverbindung zwischen Alexandroupoli und Bukarest ermöglichen soll; Mitunterzeichner ist EU-Verkehrskommissar Tsitsikostas
Der Korridor soll in die östliche Verkehrsachse der EU eingebunden werden und gehört zum Sea2Sea-Vorhaben sowie zum BBA-Korridor, der bis ins Baltikum, in die Ukraine und nach Moldau reichen soll. Als Hintergrund nennt die Meldung Handel, Tourismus und Sicherheitspolitik; Kosten oder ein Zeitplan werden nicht genannt.
Die Verkehrs- bzw. Infrastrukturminister Griechenlands, Bulgariens und Rumäniens haben ein Abkommen für eine hochwertige Bahn- und Strassenachse von Alexandroupoli an der Ägäis nach Bukarest geschlossen, das sie zusammen mit EU-Verkehrskommissar Tsitsikostas unterzeichneten. Die Achse gehört zum Sea2Sea-Vorhaben und zum BBA-Korridor (Ostsee–Schwarzes Meer–Ägäis); neben Handel und Tourismus spielen sicherheitspolitische Überlegungen eine Rolle. Tsitsikostas hält einen sofortigen Beginn für möglich, wobei es laut Anmerkung im Bericht zunächst eher um Planungen gehen dürfte. Zuvor hatte das griechische Verkehrsministerium mit Korridorkoordinator Mario Mauro die Einzelheiten eines Kooperationsmemorandums verhandelt; im griechischen Abschnitt geht es vor allem um die Strecke Svilengrad/Ormenio–Alexandroupoli, die auch militärisch von Bedeutung ist. (LOK Report, 11.11. und 05.12.2025)
Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗
Weitere Quellen: lok-report.de (11. Nov. 2025) ↗ (Archivkopie ↗)
Beleglage: eine Quelle · Berichtslage (nicht unabhängig bestätigt) · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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