Pizzarotti und Max Bögl bauten Bahntunnel Tel Aviv-Jerusalem
- Land
- Naher Osten · 🇮🇱 Israel
- Projekt
- Hochgeschwindigkeitsbahn Tel Aviv – Jerusalem
- Investition
- ca. 6,5–9 Mrd. NIS (rund 1,8–2,6 Mrd. USD); Angaben schwanken je nach Quelle
- Status
- Fertiggestellt / In Betrieb
- Europ. Beteiligung
- Impresa Pizzarotti (IT) / Max Bögl (DE) · Industrie
Der italienische Baukonzern Impresa Pizzarotti errichtete gemeinsam mit dem israelischen Partner Shapir Civil & Marine Engineering Abschnitt C der Strecke, darunter den 11,6 km langen Tunnel 3 (längster Tunnel Israels) zwischen Sha'ar HaGai und Mevaseret Zion. Die deutsche Max-Bögl-Gruppe (mit Hofrey Hasharon) baute Abschnitt D von Mevaseret Zion zum Bahnhof Jerusalem-Yitzhak Navon, u.a. mit Feste-Fahrbahn-System (Bögl-Slab-Track).
Die rund 56 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke verbindet Tel Aviv mit Jerusalem und verläuft auf über der Hälfte ihrer Länge in Tunneln und auf Brücken durch das Gebirge; der letzte Teilabschnitt (Jerusalem-Navon–Ben Gurion Airport) ging am 25.9.2018 in Betrieb, der Vollbetrieb Tel Aviv-Jerusalem folgte Ende 2019. Betreiber Israel Railways vergab zentrale Tunnelabschnitte an europäische Firmen: Impresa Pizzarotti (Italien) für den 11,6-km-Tunnel bei Sha'ar HaGai und Max Bögl (Deutschland) für den Endabschnitt zum Bahnhof Jerusalem-Navon. Die Gesamtkosten werden je nach Quelle mit rund 6,5 bis 9 Mrd. NIS beziffert.
Quelle: en.wikipedia.org ↗ · Archivkopie ↗
Beleglage: eine Quelle · Archivkopie gesichert · zweite Quelle fehlt (Zwei-Quellen-Regel) · Wie gut belegt ist Eurotrack?
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