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Grossbritannien fördert Barking Eurohub für Kanaltunnel-Güterverkehr

· Verkehrspolitik / Schienengüterverkehr

Länder
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Ereignis
Das britische Verkehrsministerium kündigt an, dass Network Rail und Platform4 mit staatlicher Unterstützung das Güterterminal Barking Eurohub im Osten Londons dauerhaft übernehmen und für 15 Mio. £ zu einem Logistikzentrum für den internationalen Verkehr ausbauen

Ziel ist die Rückkehr regelmässiger intermodaler Güterzüge durch den Kanaltunnel: Whisky und Konsumgüter sollen schneller auf den Kontinent gelangen, Obst, Gemüse und Getränke aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien und Spanien direkter nach Grossbritannien.

Das britische Verkehrsministerium hat kurz vor dem 03.03.2026 angekündigt, dass durch den Kanaltunnel bald wieder Direktverkehr für Güterzüge zwischen Grossbritannien und dem Kontinent möglich werden soll. Dafür übernehmen Network Rail und der Immobilienentwickler Platform4 mit finanzieller Unterstützung der Regierung das Güterterminal Barking Eurohub im Osten Londons auf Dauer und bauen es mit einem Etat von 15 Mio. £ (ca. 17,2 Mio. €) zu einem Logistikzentrum für den internationalen Verkehr aus; einen Fertigstellungstermin nennt die Meldung nicht. Network Rail hatte schon 2023 in einer Fachstudie auf die Chancen eines grösseren intermodalen Güterverkehrs durch den Tunnel aufmerksam gemacht, und mit der Gründung von Great British Railways wird die Förderung des Schienengüterverkehrs gesetzliche Pflicht (LOK Report, 03.03.2026).

Quelle: lok-report.de ↗ · Archivkopie ↗

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